1. Webinar-NEWSLETTER der DMykG e.V. – Juni 2021

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J e t z t  u n d  h i e r (kostenfrei) a n m e l d e n
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Mykosen am Mittwoch
– Webinar-Reihe startet am 23. Juni 2021, 16.30 Uhr

Referenten und Themen:
Professor Dr. Yvonne Gräser, Berlin
Molekulare Diagnostik von Dermatophyten – ein Update

Professor Dr. Pietro Nenoff, Mölbis
Terbinafin-resistente Dermatophyten

Sehr geehrte Mitglieder der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft,
liebe Mykologinnen und Mykologen,

am 23. Juni 2021 um 16.30 Uhr startet das erste DMykG-Webinar. Zu dieser Premiere laden wir Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Frau Professor Gräser präsentiert in ihrem Vortrag einen Überblick über die kommerziell verfügbaren Kits (Methodik und Umfang der Erregernachweise) für die molekulare Diagnostik von Dermatophyten sowie eine Auswertung des Ringversuchs 492 der letzten 5 Jahre (Teilnehmerzahl, Performance der Kits in Bezug auf die Qualität der Erregernachweise auf Speziesebene).

Herr Professor Nenoff wird auf das Thema Terbinafin-resistente Dermatophyten eingehen und weist in folgender Zusammenfassung auf die besondere Problematik hin.

Ein neues und besorgniserregendes Phänomen in der Dermatomykologie ist das Auftreten von gegen Terbinafin in vitro und auch klinisch resistenten Dermatophyten. Seit 3-4 Jahren breitet sich der neue Dermatophyt Trichophyton mentagrophytes ITS-Genotyp VIII von Indien über arabische Länder bis nach Europa und Deutschland aus. Dieser jetzt als Trichophyton indotineae bezeichnete Dermatophyt weist einen anthropophilen Übertragungs- und Infektionsmodus auf und ist zudem zu über 70 % in vitro und in vivo resistent gegen Terbinafin. So wirken bei Dermatophytosen durch diesen Pilz weder Terbinafin, noch Griseofulvin oder Fluconazol. Alleinig verbliebene therapeutische Alternative zur oralen antimykotischen Therapie stellt im Moment Itraconazol dar.

Unabhängig davon finden sich hierzulande im Einzelfall – jedoch klar zunehmend – Terbinafin-resistente Stämme von Trichophyton rubrum. Betroffen sind einheimische Patienten mit Tinea corporis und Tinea cruris, manchmal auch im Sinne des sog. Trichophyton rubrum-Syndroms. Aber auch bei Onychomykose muss zunehmend mit Therapieversagen von Terbinafin gerechnet werden. Alle diese erwähnten Dermatophyten weisen erhöhte Breakpoints und minimale Hemmkonzentrationen von Terbinafin auf. Die Sequenzierung des Gens der Squalenepoxidase (SQLE) der Dermatophyten zeigt außerdem bei 90 % der Stämme mit In vitro-Resistenz die Punktmutation TTC → CTC mit nachfolgender Phe397Leu (F397L) –Aminosäuresubstitution. Die Resistenztestung erfolgt entweder mit einer von Silke Uhrlaß, Mölbis, modifizierten Mikro-Agardilutionsmethode nach Michel Monod, oder mittels Mikrodilutionsmethode nach EUCAST. Itraconazol – entweder in der konventionellen Applikationsform oder als besser resorbierbares SUBA-Itraconazol (super bioavailability) – ist das Mittel der Wahl zur Therapie der hartnäckigen und die Patienten belastenden Tinea-Formen. (Literatur s.u.)

Informationen zur Anmeldung:
Registrierung (kostenfrei):
https://uni-wuerzburg.zoom.us/webinar/register/WN_lsfR8HZoRU2YsAJ3Ehyw4A

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Webinar.

Information zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten: https://go.uniwue.de/zoom-privacy

Impressum: https://go.uniwue.de/jmu-contact

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Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage www.dmykg.de
sowie über Facebook und Twitter
Wir laden Sie herzlich ein, uns dort zu besuchen und Inhalte auch mit Ihrem Freundeskreis zu teilen. Wir freuen uns auf Ihre „Likes“!

Der nächste DMykG- Newsletter folgt Ende Juni 2021

Wir sehen und hören uns beim WEBINAR am 23. Juni 2021 und freuen uns auch im Namen der Referenten auf Ihre Teilnahme.

Mit den herzlichsten Grüßen

Der Vorstand der DMykG e.V.  (v.l.n.r.)

Prof. Birgit Willinger (Vorsitzende), Prof. Marie von Lilienfeld-Toal (Schriftführerin)**, Prof. Oliver Kurzai (stellv. Vorsitzender)*, Prof. Andreas Groll (Kassenwart)***

Foto: ZIK Septomics, Jena*
Foto: Medienzentrum der Universität Jena**
Foto: privat***
(Text und Fotos: ghw)

Falls Sie keine E-Mails mit Informationen rund um die Mykologie mehr erhalten möchten, senden Sie bitte eine formlose Mail an abmelden@dmykg.de.
Wir werden Ihre Mailadresse dann so schnell wie möglich aus dem Verteiler der Deutschsprachige Mykologische Gesellschaft e.V. entfernen.

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