Eine Kopie des Berichts über die Konstituierung der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft von Herrn H. Rieth aus 1961 liegt jetzt als Scan und PDF-Download vor.
Dieser wurde uns freundlicherweise von Herrn Wolf Meinolf in Papierform überlassen.
Laden Sie sich hier das 3-seitige Dokument herunter.
Festvortrag "Medizinische Mykologie in Deutschland – eine Bestandsaufnahme zum 40. Geburtstag der DmykG" hier noch einmal nachlesen.
Protokolle beider Gesellschaften zur Vorbereitung auf die gemeinsamen Wege:
MV_Protokoll_DMykG_Oktober_1990_in_Potsdam.pdf
Tausch_DDR_1990_Vereinigung_DDR_und_DMykG.pdf
Herr Prof. Hof stellte uns dieses historische Dokument zur Verfügung, auf dem alle Teilnehmer benannt sind. Hier gelangen Sie zur Detailansicht und der gesamten Teilnehmerliste.
Im Juli 1992 erschien erstmals der von Herrn Professor Johannes Müller verfasste Rundbrief der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft e.V. Damit war der Grundstein für das heutige MYKOLOGIE FORUM gelegt, dessen erste Ausgabe im September 2000 zur MYK in Berlin erschien und im nächsten Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiern darf.
Dieser erste Rundbrief kann nun noch einmal als PDF-Datei heruntergeladen und eingesehen werden.
Weitere Rundbriefe aus der Vergangenheit haben wir hier als PDF hinterlegt.
Diese finden Sie ab sofort aufgelistet und als PDF-Download hier…
(Ausführliche Darstellung siehe: C. Seebacher, Renate Blaschke-Hellmessen , P. Kielstein: Zur Geschichte der medizinischen Mykologie in der ehemaligen DDR. Mycoses 2002; 45 (Suppl. 3) 7-17)
Bald werden 20 Jahre vergangen sein, dass die Berliner Mauer fiel und damit der Weg zur Wiedervereinigung der beiden Teile Deutschlands frei wurde. Es sollte trotz aller Freude über dieses epochale Ereignis nicht vergessen werden, dass die Deutschsprachige Mykologische Gesellschaft leider nicht die Mykologen im Osten Deutschlands vertreten durfte. Die DDR-Regierung unterband alle Kontakte mit wissenschaftlichen Gesellschaften im Westen Deutschlands. Am 21.05.1960 wurde im Haus der Akademie für Ärztliche Fortbildung der DDR in Berlin die „Gesellschaft für Medizinische Mykologie der DDR“ gegründet'
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
Die medizinische Mykologie als eigenständiges Fach im größeren Rahmen der Medizinischen Mikrobiologie gibt es erst seit den 1950iger Jahren. Die Abgrenzung ist gekennzeichnet durch folgende Marksteine:
Die geistesgeschichtlichen Wurzeln der Medizinischen Mykologie freilich reichen über 170 Jahre weiter zurück und sind sehr wohl … mehr lesen.
von Professor Dr. Johannes Müller
Die Programme unserer bisher 40 Tagungen in den 46 Jahren des Bestehens der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft spiegeln eindrucksvoll die Entwicklungsgeschichte jener Antimykotika wieder, die zum Einsatz gegen tieflokalisierte, lebensbedrohliche Mykosen geeignet sind. An dieser Entwicklungsgeschichte hat unsere Gesellschaft mit ihren Tagungen als Forum des wissenschaftlichen, kritischen Erfahrungsaustausches einen gewichtigen Anteil. Ein solcher geschichtlicher Rückblick macht zugleich deutlich, dass es auf diesem Feld Perioden höchst fruchtbarer Kooperation zwischen DMykGWissenschaftlern und der pharmazeutischen Industrie gab ...
Der Beginn der medizinischen Mykologie wird mit dem Jahr 1839 datiert, lange vor der medizinischen Bakteriologie. Johann Lucas Schönlein (1793–1864), beschrieb mit nur 23 Zeilen und einer Zeichnung den Favuserreger. Schönlein wirkte damals als Direktor der Medizinischen Klinik in Zürich, wurde aber noch im gleichen Jahr als Professor für Innere Medizin an die Charité in Berlin berufen. Die 23 Zeilen und die Zeichnung waren eigentlich ein Brief an den Professor der Anatomie und Physiologie Johannes Müller (1801-1858) der Universität in Berlin, der ihn sogleich in dem von ihm herausgegebenen Archiv für Anatomie, Physiologie und wissenschaftliche Medizin (1839; 82, Tafel 3) veröffentlichte.
Hier haben wir den vollständigen Beitrag aus dem Mykologie-Forum für Sie als PDF-Download eingestellt.
„Persönlichkeiten in der Frühzeit der deutschen Mykologie“, von Herrn Prof. Dr. Claus Seebacher in der letzten Ausgabe des Mykologie Forum vorgestellt, gaben Anregung zu diesem auf der Exlibrissammlung der Familie Büsing basierenden Versuch, die Aussagekraft der für einige wenige Mykologen aufgespürten Exlibris zu beleuchten. Den strengen Pfad der historischen Forschung gilt es zu verlassen, soll es gelingen, den Menschen, der geschickt verstanden hat, sich hinter dem Wissenschaftler zu verbergen, aus dessen Schatten hervortreten zu lassen. Eine heimliche, eigentlich nur für Eingeweihte sprudelnde Quelle sind dabei Exlibris, diese kleinen Kunstwerke, die in unserer Zeit, anders als zu ihrer Blütezeit zwischen 1890 und 1920, eher ein Schattendasein führen.